Unsere Sorgenkinder

 

 

 

Chayenne

Die kleine Chayenne (ca. 8-9 Wochen alt) wurde mit ihrer unterernährten Mutter, die kaum noch Milch hatte, und ihren anderen 3 Geschwistern  auf unserer Pflegestelle aufgenommen. Die Kätzchen wurden als erstes mit hochwertigem Futter für Katzenbabys versorgt und fingen auch sofort an zu futtern. Da sie allerdings sehr verwurmt waren bekamen sie ein Wurmmittel. Einige Zeit später wurden sie mit Durchfall geplagt, der natürlich auch behandelt werden musste. Durch den Stress und das geschwächte Immunsystem bekamen alle Fellprobleme und mussten wieder aufwendig behandelt werden.

In der Zwischenzeit geht es allen besser, nur die kleine Chayenne bekam einen ganz dicken Bauch und war bei weitem nicht mehr so verspielt wie ihre Geschwister. Also stand ein neuer Tierarztbesuch an, der dann eine vergrößerte Leber sowie eine mächtige Leberentzündung feststellte. Ihre Leber war schlichtweg überfordert, einmal mit dem ungewohnten Futter und zum zweiten mit den Medikamenten. Zurzeit bekommt sie Kortison und Antiobiotika und wir hoffen, dass sich alles wieder regeneriert, denn sie isst wieder gut und fängt auch wieder an zu spielen.

Viel Kraft wünschen wir der kleinen Chayenne.

Die Katzenmama hat gut an Gewicht zugenommen und kümmert sich liebevoll um ihre Kleinen.

6.Juli 2020

 

Der kleinen Chayenne geht es von Tag zu Tag besser. Kortison und Antibiotika haben gut angeschlagen. Diese Medikamente konnten inzwischen abgesetzt werden. Da die Leber aber noch leicht geschwollen ist, muss sie für 2-3 Monate noch 2x täglich einen Saft bekommen.
Die Tierärztin meint aber, dass es sich wieder völlig normalisieren wird. Wenn sich die neuen Halter zutrauen, diesen Saft weiterhin zu geben, darf sie (am liebsten mit ihrer Schwester) in ein neues Zuhause umziehen.

Drücken wir der kleinen Chayenne weiterhin die Daumen. 

27.Juli 2020

 

Dieses Video zeigt Chayenne mit ihrer Schwester und den Brüdern Carlos und Capone (s. Vermittlungen)  beim fröhlichen Spielen.

Chayenne.mp4
MP3 Audio Datei 6.3 MB

 

 

Wir sind sehr glücklich, dass Chayenne mit ihrer Schwester Caro in ein neues Zuhause umziehen durfte.

 

Frodo

Der kleine Kater Frodo kam in sehr, sehr schlechtem Allgemeinzustand mit seinen beiden Geschwistern auf unsere Pflegestelle für Kätzchen. Wir dachten zuerst, dass er nicht überleben würde, da sein Fell komplett verklebt war. Nach zwei Tagen ging es ihm zum Glück langsam besser, allerdings war plötzlich sein linkes Auge trüb. Nach Vorstellung in einer speziellen Augenklinik musste das Auge jeden Tag getropft werden, was allerdings das Ganze nur verschlechtert hat und das Auge zu platzen drohte. Am sechsten Tag der Tropfenbehandlung gab es nur die Möglichkeit einer Not-Operation, bei der sein Auge entfernt werden musste. Dieser Eingriff ist bei solch kleinen Katzen riskant und kostspielig.

Frodo hat alles sehr tapfer überstanden und sich zu einem munteren und verspielten kleinen Kater entwickelt. Er ist jetzt 9 Wochen alt, braucht für einige Tage noch Medikamente, aber dann steht einem Umzug gemeinsam mit seinem Bruder Findus in ein neues Zuhause nichts mehr im Weg.

Viel Glück, kleiner Kämpfer.

 

Juni 2020

 

 

Das Auge von Frodo ist gut verheilt, er ist lebhaft und verspielt. Weil er so fit ist, durfte er Mitte Juli 2020 mit seinem Bruder in ein neues Zuhause umziehen.

 

Dieses Video zeigt Frodo mit seinem Bruder Findus beim Spielen im neuen Zuhause.

Frodo und Findus.mp4
MP3 Audio Datei 5.5 MB

 Peggi

Anfang November 2019 sah der 10 jährige Jonathan auf seinem Nachhauseweg, von der Schule in Niedernhausen nach Oberjosbach, eine Katze am Weg sitzen. Er hatte sie hier schon öfter gesehen. Aber an diesem Tag kam ihm das Tierchen hilfsbedürftig vor, deshalb nahm er die kleine Katze mit nach Hause. Seine Mutter erkannte, dass das Tier ärztliche Hilfe benötigte.

Beim Tierarzt erfolgte zuerst eine Infusion. Das Tierchen machte einen apathischen Eindruck, es hatte sich wohl schon aufgegeben. Es wog nur noch 2500 g und war verwahrlost, mit völlig verfilztem und verklebtem Fell. Es stellte sich dann noch heraus, dass die Katze alleine nicht fressen konnte. Der Tierarzt stellte unter Sedierung fest, dass sie eine Verletzung oder Verätzung an der Zunge hatte, auch ein Tumor war nicht auszuschließen.

 

Am 26.11.2019 kam die Katze, die den Namen Peggi bekam, in eine Pflegestelle des VKN.

 

Da Peggi ihre Zunge nicht bewegen kann, frisst sie nur Nassfutter, das die Konsistenz von Kartoffelbrei haben muss. Man muss aus dem Futter kleine Türmchen machen, damit sie es mit den Lippen aufnehmen kann. Nach dem Fressen muss dann das Mäulchen bis zum Hals und über die Nase abgeputzt werden.

Auch trinken kann Peggi nicht alleine. Nach dem Fressen bekommt sie ca. 10ml Hühner- bzw. Gemüsebrühe oder einen Nierentrank in einem Fläschchen. Nach der letzten Mahlzeit am Abend wird das Mäulchen mit warmem Wasser ausgespült, da sie zu Schleimhautentzündungen neigt. Peggi kann sich nicht mehr putzen, daher wird sie zweimal wöchentlich von der Nasenspitze bis zur Schwanzspitze mit einem feuchten Waschhandschuh abgestreichelt und an jedem 2.Tag wird das Fell gekämmt und gebürstet.

 

Am 12.01.2020  dann der nächste Termin beim Tierarzt.  Nun brachte Peggi schon 3076 g auf die Waage.

 

Einen Tumor konnte man inzwischen ausschließen, es wurde jedoch eine Nierenschwäche festgestellt. Außerdem bestand die Gefahr, dass die Zunge abgestoßen wird. Nun bekam Peggi Nierendiät, die sie gerne frisst. Durch den Appetit brachte sie beim nächsten Arzttermin am 24.01.2020 schon 3680g auf die Waage, somit fast schon Normalgewicht. Peggi nahm immer mehr am Leben teil und konnte sich auch wieder fast normal bewegen.

Leider hat sich inzwischen die Prognose mit der Zungenabstoßung bewahrheitet. Peggi hat nun nur noch eine halbe Zunge, die  sie auch nicht benutzen kann. Sie bekommt nun täglich Medizin gegen Nierenschwäche und Entzündungen, lässt sich aber alles brav eingeben.

Trotz ihres Handicaps hat Peggi wieder einen erstaunlichen Lebenswillen. Sie ist dankbar, lieb und verschmust. Interesse am Garten zeigt sie auch wieder und war nun schon mehrmals unter Aufsicht im Garten.

 

Inzwischen wissen wir, dass Peggi 19 Jahre alt ist und hoffen, dass ihr noch eine schöne, betreute Zeit in der Pflegestelle bleibt.

 

Januar 2020

 

 

Nachtrag:

Leider hat sich an der restlichen, noch verbliebenen Zunge wieder eine Entzündung gebildet, die bis zur Zungenwurzel reichte. Peggi konnte nun innerhalb weniger Tage nicht mehr schlucken und keine Nahrung mehr aufnehmen. Auch unser Tierarzt wusste sich nun keinen Rat mehr........ 

Der Tag des Abschieds war am 10.02.2020 gekommen. Wir wären glücklich, wenn Peggi noch bei uns weilte.

 

10.02.2020

 

 

 

 

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen unsere Sorgenkinder vorstellen.

 

Im vergangenen Jahr sind außergewöhnlich viele ältere und kranke Katzen von uns aufgenommen worden. Senioren, die auf ihre alten Tage kein Zuhause mehr haben oder vielleicht schon seit längerer Zeit auf ein neues Zuhause warten. Ausgesetzt, verwaist, Scheidungskinder oder unter fadenscheinigen Aussagen der Tierbesitzer bei uns abgegeben.

Da ihr Charakter, ihre Lebensweisheiten/-erfahrungen und „Macken“ nicht unerheblich sind, haben sie eine Chance verdient. Auch wie wir Menschen leiden ältere Katzen unter den verschiedensten gesundheitlichen Problemen. Manche Katzen brauchen Spezialfutter oder Medikamente.

Prüfen Sie Ihr Herz und geben Sie einem dieser Katzen eine letzte Heimat, damit sie nicht den Rest ihres Lebens auf einer Pflegestelle verbringen müssen.

Bitte investieren Sie dann Liebe, Geduld und Zeit in solche Oldies, die ja nichts dafür können, dass sie alt und / oder krank sind und leider deshalb sehr schlechte Chancen auf eine Vermittlung haben.

 

Wenn Sie keine Katze aufnehmen können, aber helfen möchten, dann haben Sie die Möglichkeit, eine Patenschaft  für ein Tier zu übernehmen. Das bedeutet, dass Sie einen monatlichen Betrag für „Ihre“ ausgewählte Katze spenden.

Jenny und Josey sind Geschwister, ca. 5 Jahre alt und wollten so gerne zusammen bleiben. Jenny  ist leider am 1.Juli 2017 an einer schweren Krankheit verstorben. Josey geht es zur Zeit gut, sie vermisst aber ihre Schwester Jenny sehr.

Die Patenschaften für Josey bleiben bestehen, wofür wir sehr dankbar sind.

 

Neue Patenschaften für Josey möchten wir nicht annehmen, aber wir freuen uns über Spenden für die vielen anderen Katzen, die wir betreuen.

 

Josey wird nicht vermittelt.

 

Kontakt über 

Mail:  renate50.weber@t-online.de

 

Juli 2017