Einladung zur Mitgliederversammlung  am  31. Juli 2020  um  18:00 Uhr

 

Liebe Mitglieder,

 

gemäß der Corona-Verordnung vom 11.Juni 2020 sind Versammlungen wieder erlaubt. Deshalb laden wir Sie am Freitag, dem 31.Juli 2020 - 18 Uhr zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung ein.

 

Wir treffen uns diesmal im Restaurant „ALT WIESBADEN“, Kurt-Schumacher-Ring 17,  65197 Wiesbaden (gegenüber der Feuerwache).

 

https://www.alt-wiesbaden.de/

 

Hier steht uns ein großer Raum zur Verfügung, damit gewährleistet ist, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

 

Mit dem Stadtbus, Haltestelle Loreleiring (Linien 4, 17, 23, 24, 27), können Sie das Lokal erreichen.  Parkplätze sind in der Umgebung vorhanden.

 

Über eine zahlreiche Teilnahme würden wir uns sehr freuen.

 

 

Termine für 2020 - unter Vorbehalt wegen des Corona-Virus: 

 

Sitz! Was? Wild! - Mensch und Tier miteinander

Tolle Infostände laden die Besucher ein, sich über die verschiedensten Themen rund ums Tier zu informieren und aufklären zu lassen.

Wo? Im Wiesbadener Stadtteil Freudenberg, Veilchenweg 1  

Wann? 17. und 18.Oktober 2020 von 11 bis 18 Uhr

 

Tierheim Wiesbaden - Tag der offenen Tür,  Spelzmühlweg 1

Sobald der Termin feststeht, werden wir ihn auf unserer Website veröffentlichen.

 

An beiden Veranstaltungen nehmen wir mit einem Info-Stand teil und würden uns über Ihren Besuch sehr freuen.  Für die Kinder gibt es eine Quizrallye und einen Malstand.

Unser Infostand am 19. und 20. Oktober 2019

 

In diesem Jahr hatte die Arbeitsgruppe VKN e.V. Wiesbaden zum ersten Mal die Möglichkeit, sich auf der Veranstaltung „Sitz! Was? Wild!“ in Wiesbaden-Freudenberg zu präsentieren, um über ihre Tierschutz-Arbeit zu informieren. 

Wir waren unter allen Teilnehmern der einzige Verein mit Schwerpunktthema KATZEN. 

Sowohl Mitglieder unseres Vereins, als auch Katzenadoptanten durften wir an beiden Tagen an unserem Stand begrüßen.  

 

DANKE für Ihren Besuch.  

 

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr !

 

Mein Jahr als Katzenpflegestelle

 

Vor ein paar Jahren habe ich mich entschieden, in Not geratenen Katzen zu helfen.

Es begann zuerst damit, dass ich vor ein paar Jahren 2 kleine Findlingskatzen, die von ihrer Mutter verstoßen wurden, aufnahm und sie mit der Flasche aufzog.

Da ich selbst zu diesem Zeitpunkt schon 4 eigene Katzen hatte, beschloss ich, die Findlinge abzugeben. Jetzt war die Frage, wie und wem? Damit sie nicht in falsche Hände geraten würden, beschloss ich, sie über einen Verein zu vermitteln, so kam ich 2016 zum VKN.

Alles machte sehr viel Spaß, so dass ich mich noch mehr engagieren wollte. 2018 wurde dann der komplette Dachboden umgebaut. Es entstanden 2 Katzengehege mit Küchenzeile und Lagerraum für Decken, Handtücher, Bettchen und alles mögliche Andere. Bis dato hatte ich mich eigentlich nur  um Flaschenkinder gekümmert, aber ich wollte auch den etwas größeren jungen Katzen helfen.

Im Januar 2019 kam dann der erste Anruf: Auf einem Autobahnparkplatz wurde ein kleines Kätzchen entdeckt, jetzt war die Frage: Wer kann es aufnehmen?

Also bekam ich in der ersten Januarwoche die kleine Hanna. Es wurde daraufhin sofort nach weiteren Kätzchen gesucht. In der Nähe einer Gartenanlage, unweit der Autobahnraststätte, wurde dann tatsächlich noch ein Katerchen, den ich Hannes taufte, entdeckt, eingefangen und zu mir gebracht.

Die beiden waren anfangs sehr wild und ängstlich, aber mein Mann und ich haben mit viel Geduld und noch mehr Spieleinheiten die beiden schnell zahm und zutraulich bekommen. Hanna war eine ganz liebe und mochte sich nicht gerne anfassen lassen. Trotzdem sind beide recht schnell vermittelt worden und Hanna hat sich nach einer längeren Zeit zu einer richtigen Schmusekatze entwickelt.

Danach ging es erst wieder Mitte April mit Katzen weiter, dafür aber umso heftiger, ununterbrochen bis zum Ende des Jahres.

Im April wurde eine hoch trächtige Katze gefangen, leider weder gechippt und noch tätowiert. In der ganzen Nachbarschaft vermisste niemand diese liebe Katze, also wurde sie mir gebracht und schon 2 Tage später gebar sie 9 gesunde Katzenbabys. Nach der Geburt war die Katze so fertig, dass sie tierärztlich versorgt werden musste, sie sich erholen konnte, und ihre 9 Babys ohne mein Zutun groß gezogen hat. Als alle alt genug waren, wurden die Kätzchen in ihre neuen Zuhause vermittelt und auch die Mutterkatze ( zwischenzeitlich kastriert ) zog in ihr neues Domizil.

Die nächste Mama mit ihren Babys kam aber schon als die 10 Kätzchen noch bei mir waren.

Zum Glück hatte ich ja meine Katzenzimmer und konnte so Janne mit ihren 4 Kleinen aufnehmen. Die Kätzchen waren schon so groß, sie brauchten ihre Mutter nicht mehr und die Mutterkatze wollte eigentlich auch ihre Ruhe. Da die Mama sehr lieb war, wurde sie kastriert und bekam schon nach einer Woche ein neues Zuhause. Die Kätzchen waren nicht ganz so lieb, aber ich habe mich jeden Tag mindestens 2 Stunden mit ihnen beschäftigt, bald waren sie nicht mehr scheu und konnten nacheinander ausziehen.

Auf diese Art und Weise ging es weiter bis Ende August / Anfang September.

Zu Glanzzeiten hatte ich einmal für 3 Tage  gleichzeitig 23 Katzen im Haus.

Mitte September kam dann ein Anruf meiner Nichte: Auf einem Bauernhof in der Nähe sei ein Katzenbaby gefunden worden, es ist noch so klein und brauche die Flasche. Ohje dachte ich, eigentlich hast du momentan noch 13 Katzen zu versorgen, aber der Kleinen muss geholfen werden.

Ich rief schnell eine Freundin an, die sich normalerweise um Wildtiere kümmert, von der ich aber wusste, sie hat momentan keine Pfleglinge. Sie war hell auf begeistert und hat sofort zugesagt. Ich bat sie, die Kleine bei mir abzuholen. Was ich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht wusste – auf dem Bauernhof wurden in der Zwischenzeit 5 weitere Kätzchen in den Strohballen gefunden und auf einer unserer anderen Pflegestellen wurde auch noch ein Flaschenkind abgegeben. Was jetzt? Also, die Freundin wieder anrufen, ob sie noch welche dazu nehmen könnte? Sie willigte sofort ein und übernahm alle, auch das einzelne von der anderen Pflegestelle. Obwohl das Einzelne noch viel kleiner war, wurde es von den Größeren sofort akzeptiert. Prima dachte ich, jetzt sind erst mal alle unter, dachte ich!

5 Tage später gesellte sich noch ein Geschwisterchen der 5 hinzu und auf dem Hof wurden noch ein Kater, eine Katze und 2 weitere Kleine aus dem Frühjahr gefangen.

Katze und Kater wurden kastriert und auf den Hof zurückgebracht. Die beiden Halbwüchsigen stellten sich als nicht so wild heraus und wurden aufgenommen, dabei wurde bei dem Katerchen eine so schwere Augenverletzung festgestellt, dass das Auge entfernt werden musste. Nachdem alles gut verheilt war, konnte er super vermittelt werden und auch seine Schwester hat ein neues Zuhause gefunden.

Dieses Jahr nahm es einfach kein Ende und zum krönenden Abschluss bekamen wir Ende November nochmal 5 Babys. Sie waren schon 2,5 Wochen, aber da die Mutter nicht genug Milch hatte, hatten sie nur ein Gewicht von 132-180 gramm. Das war natürlich viel zu wenig! Weil das alles sehr anstrengend und zeitintensiv ist, übernahm meine Freundin wieder 3 Babys und ich die anderen beiden. Jetzt begann eigentlich die anstrengendste Zeit vom ganzen Jahr. Alle 2 Stunden füttern, Bauch massieren und Wärme spenden, Tag und Nacht. Alle 5 waren in keinem guten Zustand, aber wir taten alles was in unserer Macht stand. Leider hat es das Kleinste nicht geschafft, aber die anderen 4 haben wir groß und gesund bekommen.

Am Ende des Jahres hatten ich dann insgesamt 67 Katzen versorgt. Diese müssen mehrmals entwurmt, zum Teil tierärztlich versorgt werden, alle sind geimpft und gechippt worden. Die Mütter und großen Katzen wurden kastriert und als das Jahr zu Ende ging, waren von den 67 Katzen 62 glücklich vermittelt.

Es war ein sehr arbeitsreiches Jahr, aber es ist immer wieder so schön zu sehen, wie aus kleinen, kranken oder wilden Katzen gesunde, lebensfrohe und sehr zutrauliche Schmusekatzen werden. Ich werde weitermachen und auch in diesem Jahr wieder so vielen Katzen wie möglich helfen.

Dies alles ist nur mit der tollen Teamarbeit im Verein möglich, dem verständnisvollen Partner, den tollen Tierärzten, die uns in der Tierschutzarbeit unterstützen und natürlich den Spendern!

 

AUF INS NÄCHSTE JAHR!

Eure Pflegestellenmama!

Die beiden Kätzchen haben gemeinsam ein neues Zuhause gefunden.

Unser Infostand auf dem Mauritiusplatz zur Weinwoche !

 

Hier konnten sich interessierte Besucher über die Tierschutzarbeit unseres Vereins informieren.

Die Firma „Piccobello Ballons“ in Wiesbaden-Biebrich stellte uns Luftballons zur Verfügung, die wir gegen eine Spende abgegeben haben.

 

Der Erlös kam voll den Katzen des VKN zugute.

 

Vom Schweinestall zum Katzenhaus

 

Herzlichen Dank sagen wir Herrn Schenk vom Schloss Freudenberg, dass wir dort eine Unterkunft für Katzen einrichten durften.

 

In Wiesbaden gibt es zahlreiche verwilderte Grundstücke, die bebaut wurden oder werden. Viele freilebende Katzen, oft von Menschen ausgesetzt, haben sich dort angesiedelt und verlieren nun ihre Heimat.

 

Glück hatten einige Katzen. Durch einen Mitarbeiter vom Schloss Freudenberg lernten wir den Leiter Herrn Schenk kennen, der von unserer ehrenamtlicher  Arbeit  begeistert war. Er hat uns vorgeschlagen, das früher als Schweinestall genutzte Gebäude innen zu einer Katzenherberge auszubauen.  Die Kosten dafür wurden von unserem Verein aus Spendengeldern finanziert.

 

Ganz herzlich bedanken wir uns auch für die handwerkliche Unterstützung eines Vereinsmitgliedes, das fast ganz in Eigenregie den Schweinestall in wochenlanger Arbeit  in ein Katzenschlösschen verwandelt hat.

 

Inzwischen sind schon Katzen eingezogen und haben den wunderschönen Park des Schlosses Freudenberg erobert.

 

Für das Wohl der Katzen sorgen ehrenamtliche Helferinnen, bei denen wir uns ganz herzlich bedanken.